Rückblicke

Jahr:  

Juni

16.06.18 * 08.30 Uhr Huthaus
Botanische Exkursion-Pflanzenbestimmung
Wanderungen in den sommerlichen Juni
Zu zwei Veranstaltungen hatte unser EZV im Monat Juni seine Mitglieder, Freunde und Interessenten eingeladen. So fand am 09.Juni unsere schon traditionelle Picknick-Wanderung statt. Die zweite Veranstaltung fand am 16.Juni, unter der Überschrift „Botanische Exkursion“ statt. Das klingt zwar sehr wissenschaftlich, doch dahinter verbarg sich nur eine kleine Wanderung oder Spaziergang von knapp vier Kilometer. Unser Ziel war, auf diesem schönen Rundgang einmal alle Blümchen und Kräuter, die da so am Wegesrand blühen und duften zu finden und ihre Namen zu bestimmen. Dazu hatten wir uns noch Verstärkung aus Tannenberg geholt, denn die Kräuterfee Christine mit ihrem „Umfangreichen Wissen ob der Kräutlein und ihrer geheimnisvollen Wirkungen“ half uns dabei sehr. Es war wieder ein sonniger Tag, als wir um 08.30 Uhr am Huthaus starteten. Der Weg führte die 10 Teilnehmer um die Binge und dann durch die Wiesen und Felder bis hinter zum Tannenberger Hofwald. Auf diesem ersten Teilstück wurden schon viele Blumen gefunden. Durch den Wald ging es dann talwärts und auf der anderen Seite, hinter dem „Ballhaus Siebenhöfen“, wieder bergauf bis zur „Vugelpfeif“ und, diesen Weg folgend, weiter Richtung Elterleiner Straße. Durch die Stadt und am Lotterhof vorbei, ging es wieder dem Ausgangspunkt entgegen. Und wer aufmerksam durch diese schöne Natur geht, der sieht und findet dann auch die kleinen Wunderwerke der Natur. So konnten wir am Ende knapp 50 blühende Pflanzen finden und auch den dazugehörigen Namen bestimmen. Allen, die mit dabei waren, hat es wirklich große Freude bereitet aufzuklären, welches Pflänzlein man entdeckt hat und jeder weiß jetzt etwas mehr über die Vielfalt unserer bunten Sommerwiesen. Unser Dank gilt den Organisatoren dieser beiden schönen Vormittage im Juni und Danke allen, die daran teilgenommen haben.
Mit einem taufrischen Glückauf, der Vorstand des EZV H.Kreft
09.06.18 * 08.00 Uhr Huthaus
Wanderung ins Grüne mit großem Picknick
Wanderungen in den sommerlichen Juni
Zu zwei Veranstaltungen hatte unser EZV im Monat Juni seine Mitglieder, Freunde und Interessenten eingeladen. So fand am 09.Juni unsere schon traditionelle Picknick-Wanderung statt. 18 Heimatfreunde trafen sich an diesem wunderschönen Sommermorgen um 08.00 Uhr am Huthaus. Die kleine Wanderung führte uns erst um die Binge und dann noch durch die Binge. Der kleine Abstecher lohnte sich an diesem Morgen, denn Tausende Glockenblumen(Digitalis)säumten mit ihrer Blütenpracht unseren Weg-welch ein Wunder der Natur! Bald war unser Ziel, die Johannishalde erreicht und aus den Rucksäcken wurden leckere Sachen für jedermann ausgepackt. Ein Frühstück in freier Natur, bei solchem Wetter und mit Blick auf unsere Heimatstadt, dass muss man einfach mal erlebt haben, denn dass ist Freude pur. So jedenfalls empfanden es alle, die mit von der Party waren, auch unsere Älteste im Bunde, unsere Ingeborg. Die zweite Veranstaltung fand am 16.Juni, unter der Überschrift „Botanische Exkursion“ statt. Unser Dank gilt den Organisatoren dieser beiden schönen Vormittage im Juni und Danke allen, die daran teilgenommen haben.
Mit einem taufrischen Glückauf, der Vorstand des EZV H.Kreft

Mai

01.05.18 * 09.30 Uhr
Nordic-Walkin
Jeden Samstag Vormittag treffen sich alle Heimatfreunde, die sich der Wanderart Nordic-Walkin verschrieben haben, auf dem Parkplatz neben dem Fernsehturm in Geyer. Dort kann man, je nach persönlichen Befinden, Strecken von 4,6,8 oder 10 Kilometer unter Anleitung erfahrener Sportler laufen. Gelaufen wird bei jeden(fast) Wetter.
25.05.18 * 18.00 Uhr Huthaus
112. Sandhusnkranzl
Unner dar Iberschrift: “Schmatterlinge of unnre Gebirgswiesen“,
hobn mer am 25.05.18 im Huthaus wieder e schienes Kranzl gehabt. E Geder vo uns hot se gern, de Schmatterling, wenn se durch de Luft vo eener Blum zer annern schaukeln. Dos erfreit es Harz un sogt uns, dr Sommer is do. Uns Ältere kimmt’s ober vir, als ob es domols, wu mer noch gung warn, viel mehr solcher bunter Harlekine über unnre Falder un de Gärten gob, als wie heite. Un dos stimmt aah. De Blume- un Blütenvielfalt is zerickgegange. Efache bunte Sommerblumewiesen, wu alle Farbn vertraten warn un mir als Kinner en bunten Strauß dervu dr Mutter miet ehamgebracht hobn, die gibt’s när noch ganz selten in unnern Gebirg. De Ursache, doss dos su is, dos sei mir Menschn salber, ober dos is e annersch Thema. Unner Meyer Ulli nu, e Mitglied vo unnern Verei, hot e ganz spezielles Hobby. War ne mol trifft, draußen in dr Natur, erkennt dan merschtenteels dodra, dos dar immer e gelodene Kamera ümhänge hot. Dodermiet is dar immer of dr Pirsch nooch genau die schien Tierle, über die mer an dan Obnd reden wollten. Mir hattn ne eigeloden mit dr Bitt‘, uns mol ze zeign, wos es dä bei uns noch su an Schmatterlinge gibt.Alsu hot dar uns mit seine wunnerbaren Aufnahme mol mietgenomme in unn‘re unmittelbare Ümgabung, in un üm Geyer.Do sei mir alle im Saal außn Staune net raus gekomme. Keener vo uns hat gedacht, dos es doch noch su eene gruße Vielfalt an de schennsten Schmatterlinge bei uns gibt. Vo jeden wußt dr Ulli ne Name un erklärte uns kompetent, wos die für enn Laabnsraum brauchen. Un itze kimmts, ar begründete doderbei natürlich aah, warum die Schmatterlinge un Insekten zahlenmäßig immer weniger warn. Alles in allen war dos e schiener un interessanter Haamitobnd. Doderfür gilt unnern Haamitfreind Ulli Meyer dr größe Dank vo alln. Für die nutwannischen Liedle un Geschichtle zwischennei warn wie immer de Huthausmusikanten un de Christine Huß verantwortlich. Aah dan e grußes Dankeschön. In unnern Kranzl im Juni kimmt wieder mol der Korporal Stange. Diesmol giehts üm „Ausgestorbene un wunnerliche Berufe-Gestern und Heute“. Mer freie uns schie itze wieder of e Wiedersah‘ mit eich.
Mit nen sommerblumeduftenden Glückauf, dr Vierstand vom EZV Geyer-H.Kreft
13.05.18 * 10.00 Uhr Huthaus
Knappenehrung durch die Bergbrüderschaft
Wie jedes Jahr gedenken die Bergbrüder von Geyer in einer kleinen Gedenkfeier die bei dem Einbruch des Geyersberges verschütteten Bergknappen Schramm und Zimmermann.
05.05.18 * 08.00 Uhr
Frühlingswanderung
Auf in den Frühling
Unser EZV Geyer hatte am 05. Mai eingeladen zu einer Frühlingswanderung. 21 Wanderfreunde waren diesem Ruf gefolgt, hatten ihre Wanderschuhe geschnürt und den Rucksack aufgehuckelt. Um 08.00 Uhr trafen wir uns an diesem herrlichen Frühlingsmorgen am Busbahnhof. Die Sonne lachte schon vom Himmel und verhieß uns einen schönen Wandertag. Unser Ziel war ein Wanderweg “Rund um Schlema“. Deshalb stiegen wir zuerst in die PKWs und fuhren bis zum Kulturhaus Aktivist, dem Ausgangs- und Zielpunkt unserer Wanderung. Unsere Wanderung führte uns auf einen schönen Rundweg über ca. 7 Km rings um die ehemalige Wismutstadt und jetzigen Bad Schlema. Es ging, wie’s im Gebirge üblich ist, die Berge rauf und dann wieder runter mit einer Ausnahme, die Berge sind ehemalige Halden. Viele werden das Schlema von vor dreißig-vierzig Jahren sicher noch kennen, besonders die vielen Männer aus unserem Heimatort Geyer, die dort als Bergmann ihre schwere Arbeit hatten. Die Ortschaft war damals ein einziges Haldengelände mit vielen Schachtanlagen, grau und verdreckt. Die Wismutzeit ist „Gott sei Dank“vorbei. Was aber ist aus dem Örtchen Schlema geworden? Wir hatten an diesem sonnigen Frühlingstage Muße, uns davon augenscheinlich zu überzeugen. Wir sahen eine saubere, liebevoll angerichtete kleine Stadt. Von den Halden ist nichts mehr zu sehen, höchstens zu erahnen. Gedenktafeln und Hinweisschilder sagen dem Wanderer, an welchen Stellen die Schächte gestanden sind, aus welchen das unheilvolle Erz gefördert wurde. Heute aber war alles eingebettet im frischen jungen Grün des Maientages und wir wanderten mit Lust und guter Laune durch die von Menschenhand gestaltete Landschaft, die Bergbaugeschichte geschrieben hat. Am Ende unserer Wanderung führte uns unser Weg noch durch das schöne Kurparkgelände, wo sich heute viele Menschen erholen können. Eine abschließende Einkehr im „Aktivist“, wo uns die bergmännisch gestaltete Gaststube zu einem zünftigen Bergmannsschmaus einlud, beendete unsere Wanderung. Alle waren sich einig, es war eine sehr schöne Wanderung. Wir haben gesehen, dass hier viel Geld für einen sinnvollen und guten Zweck verwendet wurde, zum Wohle der Menschen. Ein gutes Beispiel für so manch anderes Vorhaben!
Danke an Lothar und Anita für die Idee, Vorbereitung und Durchführung dieser Wanderung.
Mit einem frühlingssonnigem Glückauf - Der Vorstand
H.Kreft

April

01.04.18 * 09.30 Uhr
jeden Sonnabend - Nordic-Walkin
Jeden Samstag Vormittag treffen sich alle Heimatfreunde, die sich der Wanderart Nordic-Walkin verschrieben haben, auf dem Parkplatz neben dem Fernsehturm in Geyer. Dort kann man, je nach persönlichen Befinden, Strecken von 4,6,8 oder 10 Kilometer unter Anleitung erfahrener Sportler laufen. Gelaufen wird bei jeden(fast) Wetter.
27.04.18 * 18.00 Uhr Huthaus
111. Sandhusnkranzl
Mit Petri Heil!-
dos waß fast jeder, tut mer sich begrüßn, wenn‘s üm Fisch gieht. Dos heest nu ober net, dass ihr de Verkäuferin am Fischstand im Kaufland su begrüßn sollt, wenn ihr ne Rollmops eikaaft! Ober unner Angelfreinde is dos su dar übliche Gruß. Un weil mer uns ze unnern 111. Kranzl am 27. April en Angler eigeloden hatten, wur dar natürlich dodermiet zünftig begrüßt. Claus Hartig is dr Vorsitzende vom Anglerverei Zwönitz, ze dan aah noch e paar Ortschaften ümering zähln. Dr Claus sollt uns mol wos über de Angelei im allgemeine, ober aah mol informiern, ob überhaupt un wos dä su in unnere Bachle, Flüsse, Teiche un Seen rümschwimmt. Un nu gings lus. Zeerscht muß mer mol sogn, dass eegentlich de Angler uauffällige Zeitgenossen sei. Se sitzn im geheime, ganz ruhig un versteckt, ergndwu an ne Uferrand oder stiehe im Wasser un beschäfting sich do mit nischt annersch, als mit ihrer Angel und mit de Fische, mit die se sich aah när ganz leise unnerhalten. Wu soll dä do nu dos gelehrte Reden harkomme, ihr Leit ? Alsu tat uns dr Claus off seiner Art und in seiner lusting „Anglersprooch“ mietnamme zen Angeln. När, doss bei uns wahrscheinlich keene eenzige Forell agebissn hätt, weil mir allezam ze laut gelacht hobn. Trotzdam war dos alles in alln e sehr unnerhaltsamer un informativer Obnd, wu alle su maanichs Neie erfahrn hobn. Natürlich wurn zwischen de Vierträg vom Claus wieder unnre Lieder aagestimmt un Gedichtle vürgetrogn. Allen Kranzlfreinden hot dar Obnd grußn Spaß gemacht un sei zefrieden hamgange. Danke an eich Kranzelfreinde fürs komme un mietmachen und ne besonneren Dank an ne Hartig Claus, dar uns allen wieder mol aufgezeicht hoot , doss Leit, die ihr Hobby su ze ihrn Eigen mache, schie „verrückte Hunde“ sei!
Mit nen fischigen Glückauf bis zen Kranzl im Mai
eier Vierstand vom EZV
H.Kreft
14.04.18 * 17.00 Uhr Fa. Büsch
Exkursion zur Stadtgeschichte mit Stadtkämmerer von Geyer
Exkursion in die Vergangenheit
Am 14. April stand wieder die Veranstaltung“ Exkursion in die Geschichte der Stadt Geyer“ auf dem Programm. Bei herrlichem Frühlingswetter trafen wir uns dazu 17.00 Uhr vor der Fa. Büsch, ehemals Maschinenfabrik Reuter, an der Annaberger Straße. Dort konnte der Stadtkämmerer von Geyer und Ortschronist, Herr Steffen Küchler ,29 interessierte Freunde und Gäste begrüßen. Dieses Mal hatten wir uns alle Grundstücke und Häuser vorgenommen, die die Anschrift „An der Binge“ haben. Damit ging es logischerweise weit zurück in die Anfänge unserer Stadt, denn unsere Binge und ihre unmittelbare Umgebung sind der Ausgangspunkt unserer Stadtgeschichte. Wie immer war Herr Küchler bestens vorbereitet und wir hörten viele überaus interessante Fakten und Zusammenhänge, alte Geschichten und schon Vergessenes. So ging es mit den entsprechenden Erklärungen langsam die Straße „An der Binge“ hoch. Den Abschluss bildete dann nach ca. 1,5 Stunden das Areal des ehemaligen Franz-Schachtes. Auf alten Bilddokumenten konnte sich jeder ein Bild machen, welche Betriebsamkeit dort einst geherrscht hatte, als die Gebäude der Erzwäsche noch standen. Heute ist davon nicht mehr viel zu sehen, doch wir denken, dass es wichtig ist, sich mit dieser Geschichte zu beschäftigen, ist sie doch Bestandteil der Entwicklung unserer Bergstadt Geyer. Der Vorstand bedankt sich bei allen Gästen, die zu dieser interessanten Exkursion gekommen waren und besonders bei Herrn Küchler der uns mit seinem Wissen mitgenommen hat auf eine Entdeckungsreise in die Vergangenheit unserer Heimatstadt Geyer.
Mit einem alt-ehrwürdigen Glückauf
H.Kreft
07.04.18 * 07.00 Uhr Huthaus
Exkursion-Sind alle Vögel denn schon da?
Alle Vögel sind schon da….
Am 07. April, Früh, um 07.00 Uhr, trafen sich eine kleine Schar Heimatfreunde, um unter Führung von D.Bretschneider unsere Singvögel aufzuspüren. Der Himmel war tiefblau, die Sonne war aufgegangen, aber das täuschte, denn es blies ein eisigkalter böiger SO-Wind, der einem durch die Kleidung drang. Wir machten uns auf den Weg, bewaffnet mit Ferngläsern, um die kleinen Sänger aufzuspüren und zu bestimmen. Zuerst wurde natürlich unser Uhu in Augenschein genommen, der noch immer gelassen beim brüten ist. Wir hoffen, dass er nicht umsonst auf den Eiern sitzt, denn der kalte Februar kann durchaus Gelege vernichtet haben. Auf unserer Runde konnten wir dann aber doch einige gefiederte Freunde aufspüren, verhören und beobachten: Amseln, Drosseln, Buchfinken, Grünfinken, Zilpzalp, Fichtenkreuzschnabel, Erlenzeisig, Gimpel, Kohl-, Blau-, Tannenmeise, Turmfalke, Bussard, Ringeltaube, Saatkrähe, Star. Zum Schluss, sozusagen als Höhepunkt, flog uns dann doch noch ein Schwarm Lerchen vor die Linsen und einige Goldammern. Durchgefroren, aber zufrieden, haben wir dann die Runde beendet. Als Fazit muss aber gesagt werden, das die bekanntesten Vögel doch da sind, nur die Menge der Vögel geht augenscheinlich zurück. Wir werden sehen, wie es im kommenden Jahr mit unserer Vogelwelt bestellt sein wird. Danke allen für die Teilnahme.
Mit einem fröhlich- zwitschernden Glückauf, der Vorstand vom EZV Geyer
H.Kreft
31.03.18 * 06.00 Uhr Huthaus
Wir gehen ins Osterwasser
Wir waren wieder Osterwasser holen
15 Heimatfreunde hatten sich in diesem Jahr am Ostersonnabend Früh, um 06.00 Uhr, am Huthaus getroffen, um gemeinsam Osterwasser zu holen. Wie schon die Jahre zuvor wurde sich lautlos begrüßt und dann begann unsere kleine Wanderung. In diesem Jahr war es zu Beginn noch sehr duster, zumal auch der Himmel wolkenverhangen war. Aber trotzdem hatten wir Glück, weil das angekündigte Wetter mit Schneefall und Regen ausblieb. Zielgerichtet führte wieder unser Weg durch das noch schlafende Geyer. Begleitet wurden wir vom Gesang der zahlreichen Amseln, die ihre Freude auf den Frühling auf ihre Art zum Ausdruck brachten. Und es ist schon ein Erlebnis, in tiefer Ruhe, nur begleitet von seinen eigenen Gedanken und diesem wunderbaren Gesang der Vögel, in den anbrechenden Tag zu wandern. Bald war unser Ziel erreicht und die treue Osterhäsin erwartete uns schon am plätschernden Brunnen. Dann führte ein Jeder für sich sein eigenes Ritual des Osterwasserschöpfens durch und wir wissen schon: “Der Glaube kann Wunder vollbringen“! Als sofortige Belohnung aber schenkte der Osterhase den tapferen Wanderern aus einem großen Korb schon mal schöne, süße irdische Dinge. Danach wanderten wir wieder talwärts nach Geyer bis zum wieder schön geschmückten Osterbrunnen auf dem Markt. Dort wurde unser Osterwasserholen, Jahrgang 2018 abgeschlossen und alle wünschten sich nun ein frohes Osterfest. Es hat wieder allen sehr gefallen und auch unser Gast, ein Mann von der Presse, war des Lobes voll. Mit freudigen Osterwünschen wurde sich dann voneinander verabschiedet und gesagt: „Im nächsten Jahr, wenn es wieder ins Osterwasser geht, sind wir wieder mit dabei“! Danke an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Frohe Ostern wünscht der Vorstand des EZV Geyer!
H.Kreft

März

23.03.18 * 18.00 Uhr Huthaus
110. Sandhusnkranzl
Frühlingserwachen im alten Geyer,
su war dos Thema für unner 110. Kranzl, doss am 23.März stattfand. Über sachzig Haamitfreinde warn in unner Huthaus gekomme, üm ne Frühling seine Referenz ze drweisen. När draußen, in Wald un Flur, war noch alles verschneit, dr Winter gob noch net Ruh. Un vielleicht gerode desderwagn hobn alle su kräftig mietgesunge, wenn eene kleene Auswahl unnrer schennsten Frühlingslieder vo de Huthausmusikanten, mit dr Christine an dr Zither un Flöt‘, aagestimmt wurn. Aah mit paar Frühlingsgedichtle un lustige Geschichtn, die vom Henrik un Hartmut viergetrogn wurn, wur versucht, ne Friehling e biddel azelocken un ne Winter ne lange Nos ze machen. Als Gast hatten mer uns ne Gottfried Markert eigelodn, dar bekannt is in Geyer, weil ar sich miet üm de vergangene Geschichte vo unnern Haamitort un Verein kümmert. Mietgebracht hot ar ne Auswahl schiener Fotos aus dr Geschichte vo unnern Verein un vom alten Geyer. Natürlich wußt dr Gottfried, ze jeden Bild, wos ar of dr Leinewand zeign tat, aah ne Menge ze drzöhln. Dos wieder tat natürlich aah unnre geyerschen Leit ze ümfangreiche Ergänzunge aaregn, su dass e lustige Gesprächsrunde entstand. Klar, wenn mer wieder mol unnern Pollmer Manfred, ne Albin Major, alias „Termer Albin“ mit seiner Hedewig oder ne Günther Emil in Labnsgröße vor sich sieht, do fällt enn su manniche Geschicht‘ wieder ei. Un su war dos ja aah geplant gewaasn, doss alle ewing mietmachn solltn. Schnell warn do wieder die zwee Stunden rüm un alle warn‘s zefrieden un sahten:“Heit warsch ober wieder schie“! Danke an eich, liebe Kranzlfreinde für’s Komme un Mietmachen, Danke an ne Gottfried Markert für seine Vierträg un aah e Dankeschön an de Musikanten un Organisatorn vo dan 110. Kranzl. Dr Vierstand vom EZV Geyer wünscht eich allen e racht schienes Usterfast un grüßt mit nen ustereierbunten Glückauf!
P.S. Tipp: sollte ze Ustern Schnee liegn un ihr wollt Eier im Freie versteckn, dann solltet ihr die net bunt amoln!
H.Kreft

Februar

18.02.2018 * 15.00 Uhr Huthaus
Musikalischer Nachmittag-Würdigung einer erzg. Persönlichkeit
Musikalischer Noochmittsch im Huthaus
Am Sunntig, dan 18.Februar, war wieder unner musikalischer Noochmittsch ze Ehrn eener arzgebirgschn Persöhnlichkeet, die sich im unnrer Muttersproch un unner Liedgut gruße Verdienste erworbn hot. Diesmol gings um en Ost-Arzgebirger, aus dann Dörfel Ruppendorf. Sei Name war Erich Wunderwald. Keener vo uns kannet dan bislang, ober wenn dr Pollmer Manfred noch laabn wür, dar könnt uns schie aufklärn, weil dos nahmlich sei Freind gewasn ist. Su ober hatten mir uns Gäst aus darer Eck vo unnern Gebirge eigelodn, die ne uns in Form eener musikalischn Biografie vierstelln wollten- de Arzgebirgsgruppe „De Stübelleit Schellerhaa“. Die siebn Künstler hobn uns dann mit ne Laabn un Schaffen vom Erich Wunderwald bekanntgemacht. Erich wur 1932 als Sohn eenes ortsansässing Schuhmachers geborn un erlarnte aah dan Beruf vo sein Voter. Noochn Krieg gründete er mit paar annere musikbegeisterte Freinde eene Arzgebirgsgruppe mit Name : „Ruppendorfer Ruinespatzn“, genannt nooch dan Wahrzeegn vo Ruppendorf. 35 Gahr lang trat diese Haamitgruppe zesamme auf un warn bis 1981 unnerwags. Die Lieder un Gedichte, die vo darer Gruppe viergetrogn worn sei, stammetn aus dr Fader vom Erich Wunderwald. Ar war halt e begnadeter Dichter un hot uns viele schiene Gedichte überlossn. Un die warn allesamt geprägt vo seiner tiefn Lieb ze seiner un aah unnrer arzgebirgschn Haamit. Ne annerthalbe Stund lang hobn „de Stübelleit Schellerhaa“ die gut 50 Gäst im Huthaus mietgenomme of darer Zeitreise, dan Laabnswag vo dan Haamitdichter. Viergetrogn hobn se dos alles in ihrer ostarzgebirgschen Mundart, die mer aah net alle Tog härn ka. Danke an die Stübelleit fer ihre Bereitschaft ze uns ze komme un uns dan Erich Wunderwald in darer Form vierzestelln. Danke an die Organisatorn der Veranstaltung un an alle Freinde unnrer Muttersproch, die ins Huthaus gekomme warn. Unner Erzgebirgsverein hot mit dar Veranstaltung wieder miet derzu beigetrogn, das solche Arzgebirger mit ihrn Schaffen net vergassn warn. Zen Schluss noch e Varschl aus seiner Gedichtssammlung:
Mei Arzgebirg, mei Haamit
Wu de Fichtenwalder bis in Himmel dringe, wu stille Steigle führn dorch Busch un Baam, wu traute Lieder hall un zukunftsfruh derklinge aus klaane Haisle, die an Barghang klaabn – un wu de Menschen lustig un besinnlich in Nut un Freid zer Haamit stiehn mit Harz un Hand, liegt wie a Edelstaa ubn a dr Grenz vu Sachsen mei Arzgebirg, mei liebes Haamitland.
Üm unnre Barg vull grüner Walder do pfeift dr Wind oft harb un rauh un formt de Landschaft wie de Menschen, su kernig fest, net lasch un lau. Un su stiehn unnre Arzgebirger vull Zuversicht, vull Stolz un Freid of festen Füßen mittn drinne, in unnrer neien, bessern Zeit.
Glückauf, der Vierstand vom EZV H.Kreft
09.02.2018 * 17.00 Uhr Huthaus
Jahreshauptversammlung
Am 09. 02.18 laden wir um 17.00 Uhr alle Mitglieder und Freunde unseres Vereins zur Jahreshauptversammlung in das Huthaus ein. Es wird ein neuer Vorstand gewählt
03.02.2018 * 09.00 Uhr Huthaus
Winterwanderung
Bei schönem Winterwetter hat sich eine Gruppe von 25 Wanderfreunden auf den Weg gemacht. Der Start war um 09.00 Uhr am Huthaus an der Binge. Die Strecke führte vom Huthaus über Ziegelsberg-Bergstraße Phillipplatz-Start- und Ziel-Gebäude-Neuer Weg-Wochenendhäuser Geyerscher Teich zum Champinstübl am Teich.Dort wurde zünftig eingekehrt. Eine kleine Gruppe, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, nutzten die Möglichkeit, mit dem Linienbus bis zum Teich zu fahren.Dann wurde wieder nach Geyer zurückgewandert. Die Streckenlänge betrug ca. 10 Km gesamt. Danke allen für die Teilnahme.
H.Kreft

Januar

26.01.2018 * 19.00 Uhr Huthaus
109. Sandhusnkranzl
Winterfreiden
Unner dar Iberschrift.“Winterfreiden“, hatten sich am 26.Januar gut 70 Kranzlfreinde in unnern Huthaus zen 109. Sandhusnkranzl eigefundn. Obwuhl draußn kee Fünkele Schnee log, sei mer an dan Obnd doch gemeinsam Schneeschuhfahrn un Ruscheln gewasen, wenn aah när of musikalischer Art un Weise. Trotzdam hattn alle doderbei ihre gresste Frad. Mr hattn uns aah wieder Gäs‘t eigelodn, die dos Kranzl zunftgemäß eröffnet hobn. Punkt 19.00 Uhr ging de Tür auf un dr Türmer un dr Nachtwächter vo Schwarznbarg kame rei. Dr Nachtwächter hat aagefange mit sen Spüchl:“Hört, ihr Leit un loßt eich sogn, de Uhr hot gerode Siebne geschlogn…..!“, un dornooch tät dr Türmer durch e grußmachtigs Horn sei Sprüchel ze unnrer Begrüßung durchsinge, wos aah wunnerschie geklunge hot. Die Zwee hobn an dan Obnd dann immer wieder in lustiger Form iber ihre altn Berufständ’ gesprochn, iber lustige Begabnheetn, die mer bei dr Ausibing vo darer Arbet su drlaabn ka un aah ihre Azugsordning viergestellt. Nu hobn mir Geyersche ja een direktn Bezug zen Termerhandwark, weil mir aah mol een Türmer hatten un ne Wachturm noch hobn. Vielleicht gelingt‘s uns doch mol wieder in näherer Zukunft, een Türmer in Geyer ze hobn, dar mit unnern Gästn durch de Stadt läfft un danne unnre Geschichte in historischem Gewand drklärn ka. Mit die zwee Gäst, mit Musik un Gesang war dar Obnd wieder sehr kurzweilig, zemol dr Türmer e richt‘sches Urvieh is un viele Geschichtle in ner überaus lustign Art viertrogn hot. Danke, eich zwee Schwarznbarger Orginale für dan schiene Obnd un Dank aah an alle annern, die mietgewirkt hobn. Alle Kranzlfreinde hobn dann noch zeletzt einstimmig beschlossn, in Zukunft unnre Kranzl net erscht üm 19.00 Uhr, sondern schie üm 18.00 Uhr ze beginne! Denkt dra, wenn im März unner 110.Kranzl ins Haus stieht . Aber vorher findet am 18. Februar, üm 15.00 Uhr im Huthaus, unner musikalischer Nochmittog zer Ehrung eener erzgebirgschen Persönlichkeet statt. Ze Gast hobn mer do „de Stübelleit aus Schellerhaa.“ Aah doderzu seid ihr alle ganz harzlich eigelodn. Bis dohie verblebbt mit nen kräftign, vom Turm geblosene Glückauf, dr Vierstand vom EZV Geyer.
H.Kreft
20.01.18 * 14.00 Uhr Huthaus
Kaffeenachmittag mit Jahresrückblick auf 2017
Bei einer guten Tasse Kaffe werden noch einmal mit einem Lichtbildervortrag Erinnerungen an schöne Erlebnisse des vergangenen Jahres geweckt
17.01.18 * 14.00 Uhr Huthaus
Winterlicher Hutzennachmittag unserer Senioren im Schnitzerheim
Viel Spaß hatten unsere Senioren an diesem Nachmittag . In der schönen Umgebung des Schnitzerheims wurde mit den Huthausmusikanten kräftig gesungen, geschunkelt und gelacht. H.Kreft
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