Rückblicke

Jahr:  

Oktober

08.10.2017 * 08.00 Uhr Markt
Traditionswanderung zum Schatzenstein
Zur 26. Traditionswanderung zum Schatzenstein laden wir alle Wanderer Wieder ein. Freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit unseren Wanderfreunden aus Elterlein und Zwönitz.Entsprechend des Wetters gibt es dann auf dem Schatzenstein kühle Erfrischungen und kalte Speisen oder Glühwein mit Stollen!

September

jeden Sonnabend * 09.30 Uhr
Nordic Walking am Fernsehturm
Jeden Samstag Vormittag treffen sich alle Heimatfreunde, die sich der Wanderart Nordic-Walkin verschrieben haben, auf dem Parkplatz neben dem Fernsehturm in Geyer. Dort kann man, je nach persönlichen Befinden, Strecken von 4,6,8 oder 10 Kilometer unter Anleitung erfahrener Sportler laufen. Gelaufen wird bei jeden(fast) Wetter.
23.09.2017 * 09.30 Uhr
Erzgeb. Wanderwoche-Wanderung auf unsrern Liederweg
Eine Wanderung mit Musik und guter Laune
Am 23.09.17 findet auf unserem Liederweg im Rahmen der Erzgebirgischen Wanderwoche eine geführte Wanderung statt. Der Start zu dieser Wanderung erfolgt um 09.30 Uhr vom Wanderparkplatz an der Zwönitzer Straße. Die Wanderfreunde werden von Musikanten begleitet, die an den Liedersteinen unsere erzgebirgischen Lieder anstimmen werden. Nach 5 km ist eine Rast angesagt, wo auch für einen kleinen Imbiss gesorgt sein wird. Wer Kraft hat, kann danach die zweite Runde mit weiteren 5 km in Angriff nehmen. Die Organisatoren laden alle Wanderfreunde ganz herzlich ein.
Glückauf
Der Vorstand des EZV Geyer e.V.
16.09.2017 * 08.00 Uhr Huthaus
Wanderung
Unser EZV hatte für den 15. September zu einer Wanderung nach Thalheim eingeladen. Diese Wanderung war längst überfällig, musste sie doch wegen gesundheitlicher Probleme des Wanderleiters für diese Wanderung, Heimatfreund Dieter Fröhlich, mehrmals verschoben werden. Leider konnte er aus diesen Gründen auch dieses Mal diese Aufgabe nicht übernehmen aber er wurde durch die Wanderfreundin Siegrid Viehweger aus Dorfchemnitz würdig vertreten. Dir, lieber Dieter, wünschen wir aber gute Genesungswünsche und hoffen, dass du noch einmal mit uns die Wanderstiefel schnüren kannst. Mit den PKWs ging es früh nach Thalheim, wo wir von der Siegrid schon erwartet und begrüßt wurden. Der Parkplatz befand sich unmittelbar an der Rentnersruh‘, einem idyllischen Plätzchen am Rande von Thalheim. Nach ein paar erklärenden Worten über die zu erwartende Wanderung, nahmen wir diese schnell in Angriff, zumal das Wetter sehr herbstlich war. Uns empfing ein schöner erzgebirgischer Wald und gute Wanderwege, so dass wir gut in Gruppe laufen konnten und dabei so manches zu entdecken und zu bereden hatten. Auch die Siegrid war bestens auf diese Wanderung vorbereitet, hatte sie sich doch vorher noch einmal mit Dieter dazu abgestimmt. So konnte sie uns an mehreren Stellen und Punkten der Strecke auf interessante Dinge hinweisen und viel Hintergrundwissen vermitteln. Bald hatten wir den höchsten Punkt mit bald 563 m erreicht, dann ging es wieder bergab, hinab in den Christelgrund. Ein paar Meter aufwärts wurde noch ein kleine Weiher mitgenommen, der in alten Zeiten als Trinkwasserreserve für Thalheim angelegt wurde, heute aber nur verträumt in diesem schönen Tal versteckt liegt. Es wurde berichtet, dass dieser kleine Teich von den Jungs der umliegenden kleinen Dörfer als ideale Badestelle genutzt wurde. Wir hatten gerade über diesen Punkt gesprochen, bogen um die letzten Bäume und Sträucher und… tatsächlich ging da ein junger Mann gerade ins Wasser, um sich „Abzukühlen“? Wir bekamen dabei jeder eine Gänsehaut und beschleunigten unser Marschtempo, um wieder Warm zu werden. Sachte ging es dann den Pionierweg abwärts, begleitet vom Plätschern der Zwönitz, die neben uns und den Gleisen der Bahnstrecke Chemnitz-Thalheim-Aue, lustig talwärts floss. Wir kamen an das Ziel, die Rentnersruh‘. Dieser Ort wurde von rührigen Heimatfreunden auf einer ehemaligen Müllkippe liebevoll angerichtet. Ein schöner Kiosk mit einer großen Anzahl überdachter Sitzgruppen ringsum luden zum Verweilen und Ausruhen ein. Schnell wurde eine davon in Beschlag genommen und gemeinsam einfach und solide zu Mittag gegessen. Leider war es dann doch zu kühl an diesem Tag, so dass wir die Rast nicht lange ausdehnen konnten. Der krönende Abschluss war dann noch die Besichtigung des „alten Thalheims“ in Miniaturausführung, was dort Bastler am Waldesrand neben einem kleinen Bächlein gebaut haben. Es lohnt sich auch für euch, einmal dorthin zu fahren, einzukehren und dem Geklapper der kleinen Wasserräder zu lauschen. Wir waren alle begeistert und fuhren zurück nach Hause. Es war ein schöner Tag mit vielen nachhaltigen Eindrücken.
Aber- immer gibt es auch ein „Aber“ An diesen Tag waren wir leider nur ganze 7 Wanderfreunde, die Lust hatten, auf Schusters Rappen unsere nähere Heimat zu erkunden. In Auswertung der Teilnahme an den durchgeführten Wanderungen der letzten 2-3 Jahre sind wir zu der traurigen Erkenntnis gekommen, dass das gemeinsame Wandern in unserem Erzgebirgsverein nicht mehr von den Mitgliedern getragen wird. Damit entfällt eines der wichtigsten Bestandteile der Traditionspflege, die wir als Erzgebirgsverein auf unserer Fahne geschrieben haben. Sicher gibt es dafür Ursachen. Ein Grund ist die zunehmende Überalterung. Unsere Mitglieder, die 1990 unseren Verein wiedergegründet hatten, waren damals mittleren Alters, aber heute eben 27 Jahre älter! Und die Heimatfreunde, die sich damals noch „zu jung“ fühlten, um mit den „Alten“ zu wandern, kamen damals nicht und jetzt gleich gar nicht. Und die moderne Zeit um uns, mit ihren enormen Einflüssen auf Herz und Gemüt, die tut ihr Ihriges dazu. Und dass keine jungen Menschen den Weg zu uns finden, dass betrifft leider nicht nur uns. Sei es, wie es will. Im kommenden Jahr werden wir keine geplanten Wanderungen mehr im Programm anbieten. Aber es ist immer möglich, auf Zuruf, kurzfristig und nach Bedarf, gemeinsame Wanderungen zu unternehmen.
Der Vorstand des EZV Geyer
H.Kreft
02.09.2017 * 08.00 Uhr Busbahnhof
Vereinsausfahrt des EZV
Ein voller Bus unternehmungslustiger Heimatfreunde machte sich am 02.09.17 auf den Weg. Das Ziel war die Lausitz. Erste Station war der Senftenberger See. Mit einem Ausflugsschiff stachen wir in See und sahen uns die schöne Landschaft vom Wasser aus an. Danach ging die Fahrt weiter nach Wittichenau in die Krabbak-Mühle. Dahinter verbirgt sich ein modernes landwirtschaftliches Unternehmen, das von der Futtermittel- und Tierproduktion, über die Milchproduktion, Käseherstellung und Biogasanlage eine echte Kreislaufwirtschaft zeigt. Dort wurde echt nach Lausitzer Art zu Mittag gegessen, was aber für uns keine Überraschung war, denn Pellkartoffel mit Leberwurst, Quark und Leinöl gibts bei uns Erzgebirgern bestimmt zwei Mal im Monat. Nach einem schönen Vortrag über die Käseherstellung aus eigener Produktion und dem Verkosten von Käse, Milch und Molke, schloss sich noch eine Besichtigung des Betriebes an.Natürlich wurde auch im Hofladen viel Käse käuflich erworben. Anschließend ging die Fahrt wieder Richtung Heimat. Eine schöne Ausfahrt mit interessanten Eindrücken dieser Gegend war zu Ende. Danke den Organisatoren. Der Vorstand des EZV Geyer
H.Kreft

August

jeden Sonnabend * 09.30 Uhr
Nordic-Walking
Jeden Samstag Vormittag treffen sich alle Heimatfreunde, die sich der Wanderart Nordic-Walkin verschrieben haben, auf dem Parkplatz neben dem Fernsehturm in Geyer. Dort kann man, je nach persönlichen Befinden, Strecken von 4,6,8 oder 10 Kilometer unter Anleitung erfahrener Sportler laufen. Gelaufen wird bei jeden(fast) Wetter.
12. bis 20.08.2017
Teilnahme am Stadtfest in Geyer
Unsere Vereinsmitglieder nehmen am Stadtfest 550 Jahre Geyer, vom 12. bis 20.08.17 teil. Unser Verein wird im großen Festumzug ein Bild darstellen, den Prinzenraub und dem damit verbundenen "Glockensprung von Geyer". Auch in vielen anderen Vereinen werden sich unsere Mitglieder an diesem Fest beteiligen.

Juli

jeden Sonnabend * 09.30 Uhr
Nordic-Walkin
Jeden Samstag Vormittag treffen sich alle Heimatfreunde, die sich der Wanderart Nordic-Walkin verschrieben haben, auf dem Parkplatz neben dem Fernsehturm in Geyer. Dort kann man, je nach persönlichen Befinden, Strecken von 4,6,8 oder 10 Kilometer unter Anleitung erfahrener Sportler laufen. Gelaufen wird bei jeden(fast) Wetter.
28.07.2017 * 19.00 Uhr Huthaus
105. Sandhusnkranzl-Sommer
„Iech muß mol… oder de Geschichte dr Toiletten
Keener vo die 70 Kranzlleit, die am 29. Juli ins Huthaus ze unnern 105. Kranzl gekomme warn, hättn net in Traam dra gedacht, dos mer iber dos „Sch…-Thema“ su viel redn ka. Un wie mer drüber geredt hobn! Dos heest eegntlich när eener,nahmlich unner Gast aus Chams, dr „Korporal Stange“ , alias Bert Lochmann. Vor vier Gahrne war dar schie mol ze Gast un hat uns ibern Napoleon berichtet. Schie als dar zwee Meter gruße Kerl in de Gaststub trat, gings Lachn lus. Aagezugn war‘rer wieder wie dr Korporal Stange aus de Befreiungskriege, när mit nen kleen Unnerschied, ar hat när seine Unnerwäsch‘ aa, su wie se domols war un nen Dreispitz ofn Kopp. Un dann ginge de Geschichtn über de normalste Sach dr Walt lus, aagefange in dr Urzeit bis in de heitschn Tog. Am Aafang tat jeder senn Nachber garnet su richtsch aaguckn bei die Vierträg, mer war noch“ e wing Schamerlich“, ober dos tat sich ball legn. Of dr Leinewand tat dr Bert seine Ausführunge mit de passenden Bildle begleitn. Eegentlich is dos alles normal. E geder vo uns muß dos machen, mindestens eemol an Tog, ob ar nu will oder net. Is mer drham, is alles gut. Keener kriegt dos miet. Unnerwagns sieht dos schie annersch aus, do muß mer dos ewing plane un war vo eich schie mol in enn voll besetztn Bus war un dr Druck immer größer geworn is, Schweeßperle vo dr Nos troppetn un de Aagn su epper 5 cm vierstandn, dar weß, wos su ne richtsche „Sch…-angst“ is. Obwuhl dos es natierlichste of dr Walt is, tue mir Menschn su, als öb dos wos Schlimmes is. Ober de Zeitn hobn sich geännert, e biddl annersch is es seit dozemol schie geworn. Klar, denkt jeder, dr Eiszeitmensch hatt‘s eefach, naa an Baam un lus gings. Ober war hätt‘ gewußt, doss dos noch bis ins ins 18. Gahrhunnert su war? När dr König hat en Eemer im Schrank oder unnerwagns in seiner Sänfte. Dr Hufstaat ober, dar tat aah in Park hinner de Büsch un Baamer, in geder Eck‘, sei Geschäft machen. In gruße Städte, wie Paris, do sochs noch schlimmer aus. Do gabs noch keene Kanalisation, alles kam of de Stroß un alles hoffet off Regn, domiet dar Mist waggespült wur mitsamt dan intensivn Gerüchle, wos domols iber die Städt‘ hing. Ober immer do, wu de Nut an Gräßtn is, hobn mir Menschn de schännstn Eifäll. Alsu wurn do gelei emol de Stecklschuh drfundn, um sauberen Fußes iber de Stroß ze komme. Do warn doch de altn Römer schie über tausend Gahr früher richtig modern. Ihr weit har gehultes Trinkwasser tat im Rückwärtsgang als Abwasser de Fäkalien aus dr Stadt transportiern. Do war es aah Mode, dos mer net alleene in nen stillen Örtchen hocket, nee, es gob do gruße Räume mit mehreren Sitzen nabnnanner un aah gegnnüber.Brilln gobs aah noch net, alles war aus Stee gemauert. Drüm gobs dozemol Vorsitzer, die dann Stee erscht mol e wing vierwärme mußtn, bevor dann schnell dar eegentliche Bedürftete schnell draufrutschet. M’r tat sich bei darer Gelegnheet mit Freindn traffn,konnt sich derbei unnerhaltn, assn un aah trinken un do wur aah su mannichs gutes Geschäft ogeschlossn. Nu is unner Stadtfast wieder vorüber. Mer hattn aah enn historischn Markt. Schie war dar, bis of enn Punkt. Abseits standn wieder de Sanitärcontainer. Könnt ihr eich ober vierstelln, das die net do gewasn wärn un stattdessn wärn e paar Weibsn mit nen Joch iber dr Schulter of dan Plätzn rümgeloffn? Hiebn un drübn wär do e Eemer dragehange. Dos Ganze wär när mit nen halbhuchn Imhang imgabn gewasn, vo dar Fraa vo ubn eisichtbar. Gegn enn kleen Obolus hätte dann dieser transportable Abort vo Gedermann genutzt werden können. Vo die geschäftstüchtign Weibsn ibrigends wur aah dar Ausspruch geprägt:“ Geld stinkt nicht“. Su warsch dozemol, heit is es, zemindesten bei uns, viel besser. Aa de Not-durft macht erfinderisch, so dass sich e Maanicher, dar die Marktlückn erkannt hatt‘, sich dodermiet e „Goldenes „A… löchel“ verdient hat un noch tut ! Su war aah dar Obnd wieder e racht schie gelungener mit viel Spaß un natürlich aah viel Musik. Danke, lieber“ Korporal Stange“ für deinen Besuch und deine Ausführunge zu diesem herzallerliebsten Thema. Danke an euch, treue Kranzlfreinde, für’s Komme un Mietmachn.
Iech muß itze aufhärn, weil iech Hunger hob. Un wos dodernooch kimmt, könnt ihr eich sicher denkn! In dan Sinne „machts Gut“ mitenanner bis zen 29. September, wu unnre arzgebirgsche Muttersprooch im Mittelpunkt stieht un wieder liebe Gäst‘ dosei warn. Dr Vierstand vom EZV Geyer grüßt eich mit nen regnnassn Glückauf
H.Kreft
01. bis 15.07.2017
Heuernte auf der Obststreuwiese
10.07.2017
Liebe Heimatfreunde des EZV Geyer,
21 Jahre lang wurde von unseren Vereinsmitgliedern mit viel Freude und Einsatz jeden Sommer die Heuernte auf der Obststreuwiese an der Waltershöhe durchgeführt. Es ging uns dabei vor allem darum, einen Beitrag zu leisten, dass unsere erzgebirgischen Blumenwiesen mit ihrer Vielfalt, wie wir sie noch als Kinder kannten, nicht aussterben. Unsere Arbeit unter Einhaltung der Mähzeit und Festlegung der einzusetzenden Technik sollte uns die Blumen wieder zurückbringen, was uns sicher auch zum Teil gelungen ist. Darüber sind wir auch ein bisschen stolz. Jetzt aber haben wir den Pflegschaftsvertrag über die Wiese aufkündigen müssen und zwar deshalb, weil auch wir, die fleißigen Heumacher, 22 Jahre älter geworden sind und zur Bewältigung der Arbeiten die Kraft nicht mehr vorhanden ist. Der Vorstand des EZV möchte sich bei allen fleißigen Helfern der vergangenen Jahre für ihre Einsatzbereitschaft ganz herzlich bedanken. Danke möchten wir auch den Rüdiger Loos sagen, der all die Jahre mit seiner bewundernswerten Technik zur Seite stand. Und bei den vielen Langohren, Hamster und Meerschweinchen, Rehe und Hirsche, denen unser original erzgebirgisches Bergwiesenheu so gut geschmeckt hat, wollen wir uns für den Wegfall weiterer Lieferungen entschuldigen.
Glückauf, der Vorstand des EZV Geyer
H.Kreft
07.07.2017 * 18.00 Uhr Huthaus
Sommer-und Grillabend des EZV
Leider hatten wir dieses Jahr Pech. Der Wettergott hat uns einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Obwohl alles vorbereitet, fing es 16.00 Uhr an zu Donnern und Blitzen und es regnete wie aus Eimern, den ganzen Abend. Also mußten wir wieder in unser Huthaus ausweichen. War es draußen schon sommerlich schwühl-warm, wurde das durch die Temperatur in den Räumen noch getoppt. Aber das ließ uns alles heiß(oder kalt?).Der Wirt erklärte sich bereit, für jeden eine Bratwurst in seiner Küche zu braten, Salate waren reichlich da und an Trinkerei mangelte es auch nicht. Und trotz des intensiven Regens kamen 50 Heimatfreunde, um unser Sommerfest, auch ohne zu Grillen, gemeinsam zu feiern. Ein Jahr ist schnell vorbei. Vielleicht fällt uns bis dahin eine andere Notlösung ein, sollte Petrus wieder einmal verrückt spielen wollen. Trotzdem allen, die gekommen waren, ein herzliches Dankeschön und Glückauf!
H.Kreft

Juni

jeden Sonnabend * 09.30 Uhr
Nordic-Walkin
Jeden Samstag Vormittag treffen sich alle Heimatfreunde, die sich der Wanderart Nordic-Walkin verschrieben haben, auf dem Parkplatz neben dem Fernsehturm in Geyer. Dort kann man, je nach persönlichen Befinden, Strecken von 4,6,8 oder 10 Kilometer unter Anleitung erfahrener Sportler laufen. Gelaufen wird bei jeden(fast) Wetter.
24.06.2017 * 08.30 Uhr Huthaus
Wanderung
Warum in die Ferne schweifen, sieh‘, das Schöne ist so nah!

Wiedermol hot diese alte Weisheet zugetroffn. Su jednfalls hobns die 12 Wannerfreinde zen Ausdruck gebracht, die am 24. Juni ze eener Wannerung in unn‘re nähere Haamit aufgebrochn warn.Unner Ziel war diesmol es Preßnitztol. Mit de PKW’s sei mer bezeitn nauf nooch Jöhstadt an de Schlösselmühl gefahrn. E schiener Sommertog tat sich aakünding . Alle warn desderhalb besonnersch gut gelaungelaunt , als mer dar Schlösselmühl gegnüber nei in de Spur sei. Dar schiene Wannerwag gieht von do ab immer es Tol zengstnunner, über uns dos Blätterdach vo unnern schiene Arzgebirgswald un in die vieln Gebirgswiesn links und rachts vom Wag tatn de Tröpfle vom Morgntaa wie kleene Edelstaa blitzn un funkeln. Viele bunte Schmatterlinge tanzt‘n in dr Luft un über die vieln Blume , die dort in die Wiesn wuchsn. Alles war ruhig ümmedüm bis off de Vögele, die ihre Morgnliedle sange un es Schwarzwasser mit senn klaare Wasser, tat uns mit senn Rauschn un Plätschern begleitn. Noch ner kurzn Streck‘ kam vo links e Bachle eilich vo dr Höh gesprunge un trieb e kleenes Wasserrod aah. E schien‘s Bankl un e Tischel stand aah drnaabn un hobn uns aufgefordert, an dan schien‘ Flackl ne Rast ze machen. Un ihr könnt mersch gelaabn, an su en Sommermorgn, in su ner schien Imgabing , sesamme mit gute Wannerfreinde ze sitzn un aus ne Rucksack wos herzhaftes ze assn un ze trinken- ich gelaab, do muß iech net ubedingt nooch dr Türkei, ins heeße Griechnland , nooch Malle oder nooch Buxdehude fahrn, wu naabn enn sonneölverschmierte Körper wie de Ölsardine aufgereiht liegn. Un sette schien Flackle, wie unnersch an dan Morgn, gibt’s in unnerer Haamit ugezählte. Mer muß se när finden wolln un drlaafn, dann könnt aah ihr mit teilnamme an dan Wunner, wos unnre Natur uns ze bietn hoot un dos zen Schnupperpreis! Von do wag gings wetter es Tal nunner bis nooch Schmalzgrub‘. Do kimmt aus een Seitntol de Preßnitz ausn Böhmischn zengstrunner. Unner Schwarzwasser läft do nei un gemeinsam bildet sich e stolzes Flüssle . Unner Wannerwag führet aah wetter. Doch dann kam e ugewolltes Hindernis. Am Donnerschtog war ja über‘sch Gebirge e schweres Gewitter gezugn. Do hoots dort im Wald enn Wirbelsturm gegabn, dar eene Schneise dr Verwüstung nei in Wald geschlogn hatt. Grußmachtige Fichten sei abgebrochn oder entwurzelt worn un e Teel dodervu log übern Waag. Alsu wur aus darer Wannerung an dar Stell‘ e Hindernislauf, dar uns mächtig in Schwitzn gebracht hot, ober alle sei mer letztendlich durchgekomme. Ball war dr Gegentrum-Stolln erreicht, dar uns an die altn Bargbauzeitn erinnerte. Un schie wur dr Steigermarsch aahgestimmt, unnern Altvorderen ze Ehrn. Endlich hatt mer unner Ziel erreicht, wos in Steebach malerisch an enn Mühlgrobn liegt, de Gaststätt‘ „Am Wildbach“. Dort hobn mer zünftig ze Mittsch gegassen un aah paar Liedle wurn noch gesunge. Un schie wur de Zech bezohlt, Glückauf gesaaht un nüber gings zer Haltestell‘ vo dr Preßnitztalbah‘. Mit dar wolltn mer wieder es Tal nauf bis ze unnern Ausgangspunkt fahrn. Wie hobn mer uns alle gefreit, als dos liebe Bimmelbahnel endlich üm de Eck gedampft kam. Sei doch bei uns Geyersche un Ehrndorfer mit dan Bahnel su viel schiene Erinnerunge verbundn aus alte Zeitn, wu se aah bei uns noch geschnauft un gedampft hoot. Schnell wur do eigestiegn, de Meestn vo uns sei of dann offene Wogn nauf, wu mer dan Dampf un dan Qualm regelracht inhaliern konnt un alle sich nooch ne Aussteign ne Ruß vo de Klamottn geschüttelt hobn. Ober dos alles hot drzugehärt un alle warn selig, dos wieder mol drlaabt ze hobn. Wos fer e schiener Wannertog ging dann ze Ende. Gut, dos mer’sch gemacht hobn un alle warn glücklich. Danke an de Organisatorn un an eich, liebe Wannerschleit‘, die miet drbei warn. Bis zer nächstn Wannerung grüßt eich eier Vierstand mit nen sommerblumebuntn un morgntaafrischn Glückauf
H.Kreft
10.06.2017 * 08.00 Uhr Huthaus
Picknikwanderung ins "Grüne"
Wieder war es soweit. Diese beliebte kurze Wanderung, wo es weniger um die Anzahl der Kilometer als vielmehr um den Appetit geht, stand wieder auf dem Programm. Da gibt es nur eins: Rucksack packen mit viel guter Esserei und Trinkerei, zusammen ein Stück wandern und an einem schönen Fleckchen alles Auspacken und gemeinsam in der frischen Luft, unter unserem erzgebirgischen Himmel, verdrücken. Gibt es noch etwas Schöneres? Unser Ziel in diesem Jahr war die Bankgruppe am Schrebergartenheim. Das Wetter war gut und die Stimmung ebenso. Im nächsten Jahr gibt es sicher wieder eine neue Auflage dieser beliebten Veranstaltung "un schiene Flackle hobn mer noch soot im unnern Geyer rim, die ze nen Picknick eilodn. Der Vorstand

Mai

jeden Sonnabend * 09.30 Uhr
Nordic-Walkin
Jeden Samstag Vormittag treffen sich alle Heimatfreunde, die sich der Wanderart Nordic-Walkin verschrieben haben, auf dem Parkplatz neben dem Fernsehturm in Geyer. Dort kann man, je nach persönlichen Befinden, Strecken von 4,6,8 oder 10 Kilometer unter Anleitung erfahrener Sportler laufen. Gelaufen wird bei jeden(fast) Wetter.
17.05.2017 * 15.00 Uhr
Musikal. Nachmittag mit Huthausmusikanten und unseren Klöppelfrauen
Spitze „Spitzen“ in der Spitze
Am 17.05.17 fand am Nachmittag in der Begegnungsstätte „Zur Spitze“ in Annaberg eine sehr schöne Veranstaltung statt. Die Leiterin dieser Einrichtung hatte unseren Verein gebeten, über unsere Arbeit im Allgemeinen und über die Arbeit unserer Klöppelfrauen im Besonderen zu berichten. Dieser Einladung sind wir gerne nachgekommen und so hat sich eine Abordnung von Klöpplerinnen und Mitgliedern auf den Weg gemacht. Auch die Huthausmusikanten waren mit dabei. Nachdem alle ihren Platz gefunden hatten, wurde mit einem zünftigen Lied eröffnet. Danach wurde eine kleine Modenschau von drei Frauen, unter ihnen unsere Heike Kluge, vorgeführt, die die handwerkliche Kunst der Klöpplerinnen zum Ausdruck brachte. Sie bekamen dafür viel Beifall und nicht nur von den Außenstehenden, sondern auch von mit anwesenden Kennern der Materie und natürlich auch von unseren Klöppelfrauen, die auf ihren Klöppelsäcken selber die schönsten Muster aufgelegt und fleißig beim Arbeiten waren. Danach wurden alle von den Huthausmusikanten eingeladen, mit auf unseren geyerschen Heimatliederweg zu wandern und zu singen. Zwischen den Wanderstopps wurde von unserem Vorsitzenden in kurzen Zügen unser Verein vorgestellt und schon war aber auch die Zeit wieder vorbei. Es hat allen Beteiligten und Gästen sehr gefallen und es wurde zum Ausdruck gebracht, dies wieder einmal durchzuführen. Wir bedanken uns bei allen, die Anteil am Gelingen dieser schönen Veranstaltung hatten und mit dabei gewesen sind. Glückauf!
Der Vorstand unseres EZV Geyer
H.Kreft
14.05.2017 * 10.00 Uhr Huthaus
Knappenehrung mit anschließender Wanderung
Um 10.00 Uhr beginnt vor dem Huthaus die traditionelle Knappenehrung, die von der Bergbrüderschaft Geyer für die in der Binge verunglückten Bergleute durchgeführt wird. Anschließend begeben wir uns auf eine Wanderung, die vom Kul(T)ourzentrum Lugau ausgerichtet wird. Sie führt uns über 10 Km Richtung Siebenhöfen-Tannenberg und dem Lohenbachtal aufwärts, um über den Lärchenweg zurück zum Ausgangspunkt am Huthaus zu wandern. Länge 10.0 Km
06. und 07.05.2017
Teilnahme unserer Klöppelfrauen an den Oberwiesentaler Klöppelmarkt
Traditionell, wie in den vergangenen Jahren, nehmen unsere Klöppelfrauen auch dieses Jahr wieder am Oberwiesentaler Klöppelmarkt teil und zeigen ihre wertvollen Klöppelarbeiten. Abfahrtszeit und Treff wird in der Klöppelstunde bekanntgegeben. Infos über Monika Herberger Tel: 037346 91397
06.05.2017 * 08.00 Uhr Huthaus
Exkursion "Sind alle Vöglein denn schon da"?
Diese nun schon traditionelle kleine Wanderung rings um die Binge, führen wir schon einige Jahre durch. Unter Führung unseres Hobbyornithologen, Heimatfreund Dieter Brettschneider, gehen wir mit dem Fernglas und Bestimmungsbuch auf die Pirsch, um herrauszufinden, welche Zugvogelarten schon bei uns eingetroffen sind.

April

jeden Sonnabend * 09.30 Uhr
Nordic-Walkin
Jeden Samstag Vormittag treffen sich alle Heimatfreunde, die sich der Wanderart Nordic-Walkin verschrieben haben, auf dem Parkplatz neben dem Fernsehturm in Geyer. Dort kann man, je nach persönlichen Befinden, Strecken von 4,6,8 oder 10 Kilometer unter Anleitung erfahrener Sportler laufen. Gelaufen wird bei jeden(fast) Wetter.
28.04.2017 * 19.00 Uhr Huthaus
104. Sandhusnkranzl-Frühling
Lustig in ne Friehling,
su hatt mer unner 104. Kranzl iberschriebn, dos am 28.April in unnern Huthaus stattgefundn hoot. Un viele Kranzlfreinde warn wieder gekomme, im dos gemeinsam miet ze drlabn. Als Gast hat‘ mer uns an dan Obnd ne Melzer Karle aus Mauerschbarg eigelodn, dar wagn seiner geschriebne arzgebirgischn Mundartbüchle voller Schnorkn un Geschichtle, e berühmter Ma geworn is. Naabn de Huthausmusikantn warn noch de Mitte Brigitte und de Huß Christine mit ihre Zithern do un aah dr kleene Rauer Julien war wieder mit seine Eltern gekomme. E lust‘scher Obnd sollt dos eegentlich warn, dä es Friegahr tut doch es Gemüt vo gedn Menschn wieder aakurbeln un de Lust un gute Laune zieht wieder ei. Ober wie dos esu im Labn mit alln Dinge is, naabn Sonneschei‘ gibt’s halt aah Schattn. Su mußt mer leider zen Auftakt unn‘rer Veranstaltung erscht mol es Feierobndlied vo unnern Günther Anton singe, dä zwee liebe Musikantn, die in unnern Kranzln miet aufgespielt hattn, sei fer immer vo uns gegange. Die Zither vom Stettinius Winfried aus Aue und die Steirische Harmonika vom Eberhard Weber aus Chams sei verstummt. Unnre arzgebirgsche Musikantnfamilie hot zwee Haamitfreinde verlorn, die ihre arzgebirgsche Haamit iber alles geliebt und dos mit ihrer Musik zen Ausdruck gebracht hobn. Habt Dank doderfür! Fer jedn wur dann noch eens seiner Lieblingsstückle gespielt un alle Kranzlfreinde hobn doderbei an die Beedn gedacht und versprochn, se net ze vergassn. Aus Chams war de Tochter vom Eberhard mit ihre zwee Enkele miet awaasend un dar hobn mir dos in de Hand nei versprochn. Dann ober wur lusgelegt mit dam Lied „Beim Huthauswirt“ un viele Liedle un aah Schnorken, viergetrogn vo unnern Gast ,ne Karle, ließn die zwee Stund wieder schnell vergiehe. Alle hobn sich doderbei gruße Müh‘ gegabn, im die Stimmung im Saal richtig aazeheezn. De Zitherklänge vo dr Brigitte un die Vierträg vom Julien sei do noch besonnersch ze erwähne. Mer denkn, doss dos Kranzl emende doch een kleen Beitrog geleistet hot, ne Winner ze vergassn un de Leit miet nauszenamme in die herrliche Friehgahrschzeit. Mer sanne uns wieder im Juli zen 105. Sandhusnkranzl, wu uns dr „Korporal Stange“ wiedr mol seine Ehre erweisn will. Bleibt bis dohie alle schie gesund, gieht naus in de Natur un saaht eich dos Wunner aah, wos do ümmedüm passiert. Mit nen butterblumegelbn Glückauf, grüßt eich dr Vierstand vom EZV Geyer H.Kreft
22.04.2017 * 09.00 Uhr Huthaus
Frühlingswanderung nach Ehrenfriedersdorf, Steinbüschel
April, April, dar weß net, wos ‘r will…
Dos Sprüchl, liebe Leit, kennt jeder un dos stimmt a esu. Ze eener Wannerung in dan lang ersehntn Frieling hat unner EZV am 22.April eigelodn. Wos gibt’s dä aah Schennersch, als be Sonneschei un een laue Lüftl nauszegieh‘ in die erwachende Natur. Do kam er sich doch net satt drasaah an dan erschtn frischn Grü of Wies‘, Fald un in Wald un wenn ümmedüm alle Vögle of ihre Art ne Friehling begrüßn.Dos alles wollten mer bei unnerer Wannerung nüber nooch Ehrndorf drlabn. Schie paar Tog lang war eher Winter als Friehling un alle tatn es Watter beobachtn wie dr Watterfrosch ofn Fichtelbarg un hofftn of schienes Watter. Dr April ober hatt an dan Tog e gewichtigs Wörtl mietzeredn . Zeerscht hatt ar Regn o‘fn Programm, ober su wenig, doß die 12 Wanderfreinde saahtn:“Mer laafn lus“. Ober nooch epper zwee Kilemeter wurn aus dan Regntröpple langsam kleene Schneeflockn die dann immer größer wurn un letztlich ze enn Schneegestöber ausartetn. Aus dr Friegahrschwannerung war of eemol ne Winterwannerung geworn. “Nu gerode!“ wur gesaaht un mit de Regnscherm un kalte Finger gings bergauf un bergnunner unnern Ziel entgegn. Unner Wag ging erscht nunner ins Greifnbachtol un drübn wieder nauf bis zen Hahnerück. Leider blieb uns vo do wagn dan Schneewatter dar grußartige Ausblick of unner öberes Arzgebirge versogt. Wetter ging dr Wag dann drübn nunner zer Altn Greifnsteestroß, nüber zer Ruschelbah un an Waldgeisterwag vorbei übern Albin Langer Wag bis zen Steebüschl. Schie warm warsch in darer gemütlichn arzgebirgschn Gaststätt‘ un alle warn bei bester Laune, net zeletzt aah desderhalb, weil dos Assn Spitze war. Un mer solls net gelaabn, wie mer do drinne gesassn sei, hot sugar de Sonn mol e vertl Stund durchs Fanster geschiene. Ober dos war uns nu egal. Die Wannerung hatt allen richtig gut gefalln, vielleicht gerode deshalb, weil dr „Herr April“ uns mit seine Muckn dodervu abhaltn wollt. Hamwärts sei mer mit ne Taxi gefahrn, dä die siebnnehalb Kilemetr, bei dan Watter, war ne gute Leistung, zumal unner güngster Teilnehmer sachzig un de älteste sechseachzig war. Wenns gerod net su graupeln tät, ka mer do när sogn: „Hut ab“. Bis zen nächstn Mol verabschiedet sich dr Vierstand mit nen aprilmäßign Glückauf
H.Kreft
15.04.2017 * 06.00 Uhr Huthaus
Osterwasser holen 2017
Ze Ustern giehts wieder ins Usterwasser,
do gibt’s doch gar keene Frog, dos gehärt doch mittlerweile ze unnern Usterfast drzu. Su jedenfalls hobns die 14 Usterwassergieher an Ustersonnobnd in dr Früh gedacht un sei wieder miet nausgezugn an die kleene Quell, wu uns dos geheimnisvolle un su heilkräftige, glosklare Usterwasser sprudelnd und murmelnd begrüßn tat. Schie vo Weitn konnt mer’sch an dan ruhign Morgn härn un es tat miet eistimme in dan grußn Chor dr Vögele, die mit ihre Stimmle dos Usterfast un ne Frühling begrüßn tätn. Mir salber ober warn mucksmaislstill, dä mr darf doch ben Huln vo dan Usterwasser net redn, dä sonst ward aus dan Wunnerwässerle Plapperwasser. Jeder ka sich do denkn, wos passiert, wenn nu eener dann dodervu trinkn tut. Alsu wurn in aller Ruh de Kanne un Flaschle gefüllt un aah dr Mund ewing ausgespühlt, dos de Zäh net afange ze wackeln un dar Eene un Annere tat sugar sei Gesicht dermiet waschn. Wenn eich die in de nächstn Tog übern Wag laafn warn, do ward ihr die sicher gelei drkenne: strahlende, jugendliche Gesichter hobn die dodervu gekriecht, wie vor epper zwanzig Gahrne. Un wenn se sich hätten gelei ganz neigesetzt in dos Bachle, dann tätn se itze aah noch laafn wie vor zwanzig Gahrn un net wie Achtzig! Dos ganze Treibn an darer Quell wur wieder wohlwollend vom Usterhos beobachtet, dar mit senn grußn Korb voller Ustereier natürlich aah wiedr miet vo dr Partie war. Dann ging unner Usterspaziergang wetter bis nunner zen Brunne ofn Markt. Unner Marktbrunne is ja seit vonne Gahr ze Ustern mit viele bunte Ustereier geschmückt, su doß mer uns an darer Stell voller Freed e schienes Usterfast gewünscht hobn. Schie war‘sche se wiedr, unn‘re morgndliche Wannerung ze Ustern, üm die alte Traditiu des Usterwasserhulns wetter ze pflegn. ‚S Beste ober is doderbei sicher, gemeinsam früh bezeitn mol nauszegieh in darer erwachendn Natur, un unner liebes Usterfast of darer Art wilkumme ze heeßn. Gieht när mol miet, dann drfahrt aah ihr dos mol salberschd. Danke an alle, die’s wieder mit drlabt hobn, Danke an de Usterhäsin mit ihrn Überraschunge un aah Danke an dan gutn Wassergeist, dar dos Usterwasser su lustig plätschern ließ.
Dr Vierstand vom EZV wünscht eich allen eene schiene Frühlingszeit
H.Kreft
01.04.2017 * 17.00 Uhr
Exkursion zur Stadtgeschichte
Unter großer Teilnahme vieler Mitglieder und Gäste führten wir wieder unsere Exkursion zur Stadtgeschichte Geyer durch. In diesem Jahr hatten wir uns unseren Altmarkt vorgenommen. Wieder bestens vorbereitet führte uns unser Stadtkämmerer, Herr Steffen Küchler rund um den Markt und zurück in die Historie unseres Stadtmittelpunktes.Dabei kam es zu vielen interessanten Informationen, die ein Außenstehender so nicht kennen konnte. So dauerte unsere interessante Zeitreise fast zwei Stunden, letztlich auch, weil in diesem Jahr auch das Wetter mitgespielte. Danke an den Steffen für seine Ausführungen. Wir freuen uns schon wieder auf die Ausgabe 2018.
Glückauf

Februar

19.02.2017 * 15.00 Uhr Huthaus
Würdigung einer erzg. Persönlichkeit
In dr Hammerschänk is Tanzmusik… , su gieht e bekanntes Liedl lus, wos mir schie als Kinner in dr Schul im Musikunnerricht gesunge un doderbei die verschiedenen Instrumente noochgemacht hobn. Dos Liedl stammet vo Friedrich-Emil Krauß, dos heeßt, ar hot neText geschriebn, de Melodie is vo ne annern Krauß. Am 19. Febber hobn mer unnern „Musikalischn Noochmittsch“ dorchgeführt. Dodermiet tu mer immer eene arzgebirgische Persönlichkeet ehrn, die sich üm unner Liedgut un Muttersproch gruße Verdieste erworbn hot. Alsu wollten mir mol wos übern Friedrich-Emil Krauß in Erfahrung brenge, dar uns sette schiene Liedle vermacht hot. Ober Eigeweihte wissen, doss dos garnet su eefach is. Desderhalb hobn mer uns ne Steffen Kindt eigelodn, dar bekannt is als Chef vom Arzgebirgsensemble Aue. Dar hot sich mit darer Materie wissenschaftlich befasst un konnt uns nu ne Abriß über Laabn un Wirkn vo F.E.Krauß vierstelln. Un dar war huchinteressant, su hobns jedenfalls alle über 60 interessierte Haamitfreinde hinnerhar zen Ausdruck gebracht, die gespannt dan Ausführunge vom Steffen gelauscht hobn. In Schwarzenbarg, als Sohn in eene Fabrikantnfamilie neigeborn, übernahm ar später die väterliche Fabrik. Die Krausswerke-Metallwarenfabrik entwickelte sich ze nen grußn Vorzeige-Unternehmen mit ner grußn Belegschaft. Produkte warn de erschtn Dampfwaschmaschine mit gelochter Trommel un aah die grußn Zinkbodwanne, wie mer se alle noch aus dr Kindhät kenne. Dr Friedrich Emil Krauß war e kluges Köppel. Viele Patente ließ ar aamaldn un viele Dinge des täglichn Laabns unnrer Eltern stammetn vo ihm. Heite noch gehärn de Waschmaschine un Wäscheschleidern ze jedn Haushalt. Als Fabrikbesitzer hot ar erkannt, dos de Leistung seines Betriebs dann besonnersch gruß is , wenn ar seine Arbter entsprachend sozial behannelt. Dokumente bestätigen diese Auffassung vo ihm un ar hat seinen Unnerstelltn of dan Gebiet viel Gutes geta‘ wie zen Beispiel -gute Lohnzahlung, werkseigene Wohnunge, zentrales Betriebsassn mit Kantine u.Anderes. Nu war dos ober gerode die Zeit, wu de Nazis an de Macht kame un als Grußindustrieller, wos hatt‘ ar dä do fer ne Chance? Alsu wur ar Mitglied in dr NSDAP. Hinzu kam noch, dos ar mit Leib un Seel, aus tiefen Harzn raus, e Arzgebirger war un seine Haamit über alles lieb hatt‘. Dos nutztn seine Parteigänger aus un hoben ihn auf dan Postn eines Kreiskulturwartes gehubn. In darer Eigenschaft kümmerte er sich dann ober mit grußn Einsatz un Leidnschaft üm die Pflege dr arzgebirgschn Traditiune, besonnersch es Schnitzn un Klöppeln. In Folge organisierte er eene Reihe grußer arzgebirgscher Veranstaltunge, wie de erschte un größte Krippenschau Deutschlands oder die legendären Feierobndschauen. In seinen grußen „Kraußhallen“ fanden mehrere arzgebirgsche Streitsinge statt. So gab er durch sein Wirken unseren erzgebirgischen Traditionen und Brauchtum viele Impulse. Unnre arzgebirgsche Tracht, dos Motiv unn‘res bekanntestn Schwibbugns oder die gruße Peremed aus Metall in Schwarznbarg un die dodraus entstandene Bewegung zen Bau vo weiteren Ortsperemeddn zeugn noch Heite vo seiner Arbet als Arzgebirger. Ober wos solls? Dr Krieg war ze Ende. Es gob Gewinner un Verlierer. F.E.Krauß gehäret ze dan Letzteren. Ar wur als Kriegsverbracher enteignet un 14 Gahr eigesparrt. Dornoch wur ar in de Bundesrepublick ausgewiesn un hot bis ze sein Tud 1977 sei liebes Arzgebirg‘,dos ne su viel ze verdankn hot, nie wieder gesah‘.1992 wurde F.E.Krauß rehabilitiert, das Urteil von Waldheim aufgehubn. Dr Steffn Kindt hatt‘ uns ze Afang seines Vürtrogs gesaaht: „ Iech trog eich alle Faktn, wissenschaftlich aufgearbt und bewiesn, vür. Jeder muß diese Erkenntnisse dann salber bewerten un sich e Urteil bildn!“ Un dos, ihr Leit, dos wur aah gemacht, dä dos konnt mer vielen Besuchern an dan Noochmittsch aamerkn. Ze beantwortn galts doch die Frog : „Wie hätt‘ mer sich dä salbersch in su ner Situation, bei setten Gegabnheitn , verhaltn? Dar „Musikalische Noochmittsch“ ward allen als e überaus Gelungener in Erinnerung bleibn. Danke an Steffen Kind fer senn Vortrog. Danke an alle, die do warn un Danke an de Organisatorn. Dr Vierstand vom EZV Geyer H.Kreft
10.02.2017 * 17.00 Uhr Huthaus
Jahreshauptversammlung
04.02.2017 * 09.00 Uhr Huthaus
Winterwanderung 2017
Winterfreidn
An Sonnobnd, ne 04.Februar, fand unn‘re diesgähr‘sche Winterwannerung statt. Mit nen Watter hatt‘ mer grußes Glück, dä dr Schnee log noch ne halbn Meter huch, de Sonn tat vom blaue Himmel när esu runnerstrahln un es war aah net ze kalt. Dos tat natürlich viele Haamitfreinde hinnern Ufn vierlockn, su dos sich letztendlich 30 Wannerfreinde am Huthaus eifandn. Unner Waag führet dorch de Siedlung, wu nochemol ne Truppe drzugestußn is, nunner ins Greifnbachtol. Of’n Zufahrtswaag, nunner ze de Schanzn ,war‘sch schie ewing glatt, su dass mer när langsam nunnergerutscht sei. Ober alle kame letztlich gut untn aa un im Tol gobs dann keene Probleme mehr. Su stapfetn mir durch dan immer noch tief verschneitn Winterwald, begleitet vom Rauschn des vereistnn Greifnbachs langsam nauf Richtung Teich. Dort empfing uns die schie e biddl wärmende Februarsonn‘ un tät uns iber de Mauer bis zen Campingstübl of dr geyerschn Seit begleitn un schie gings mit Hallo nei ins warme Stübl. Die schie aagerichte kleene Stub, ideal fer ne Wannerschaar wie mir, füllet sich schnell mit lustign Stimmegewirr. Wie in „altn Zeitn“ konnt mer am Schalter aah wieder mol ne Aastiehschlang sah, dä wenn Fünfedressig , vo dar schienen Winnerluft ausgehungerte Wannerschleit alle zer gleichn Zeit wos assn wolln, is dos schie e logistisches Problem. Ober dr Wert un seine flessign Binne ließn sich do net aus dr Ruh brenge un mit grußer Freindlichkeet wur eener noch ne annern ball “ rasiert“. In dr Zwischnzeit hattn dr Henrik un dr Hartmut ihre Gitarrn gestimmt un lus gings mit e paar zünft’sche Winterliedle. Do wur natierlich vo alle miet eigestimmt un aah e paar Schnorkn sorchetn miet fer gute Laune. Zefriedn machtn sich alle nooch ner Stund wieder ofn Waag Richtung Geyer un tatn aah ehamzu unnre schiene, verschneite arzgebirgsche Haamit su racht genießn. Mer denkn, doß dos ne racht schiene Auftaktwanderung gewasn is un freehe uns schie ofs nächste Mol. Dank an eich fer die gute Beteiligung un gute Laune, die ihr mietgebracht hattet. Bis zen nächstn Mol wünscht eich dr Vierstand noch viel Spaß mit dan heirigen Winter un grüßt eich mit nen frostigrutn Glückauf
Eier Vierstand vom EZV Geyer
H.Kreft

Januar

27.01.2017 * 19.00 Uhr Huthaus
103.Sandhusnkranzl-Winter
Wintersunn un Pulverschnee
Wos war dä dos? Su e Kranzl war lange net do. Emende war dar Artikl in dr Presse dra schuld, dar in darer Woch ze unnern 103. Sandhusnkranzl eigelodn hot, dä es sei aah viele Gäst‘ vo Außerhalb gekomme, die noch net bei uns gewasn sei. Wie aah immer, es Huthaus tät fast aus de Näht platzn un mer hattn, bis es lusging, ze tue, üm die Leit halbwags zen Sitzn ze brenge. Ober wos solls, ze enn richt‘schn winterlichn Hutznobnd muss‘ses doch aah biddl eng zugieh‘, dä do braucht mer benn Schunkeln net de Ärm su weit wagzestreckn, üm sich unnerzehenkeln. Gelei ze Aafang kam erscht e mol e wing Kultur dra. Eigelodn hatt mer uns de Haamitfreindin, Frau Helga Hänel aus Eppendorf, die ne Kunstmolerin is. Sicher hot dar Eene oderAnnere schie mol die Technik gesaah, die maanichsmol obnst in Farnsehn vo su enn Moler mit su nen Angela Davis Haarkupp benutzt ward, üm Bilder ze moln. Su hot aah de Helga gemolt un ihre Freindin tat ihre eenzelnen Molschritte immer erklärn. Mit gruße Pinsel ging die ans Wark un su schnell konnt mer garnet guckn, hat die ne wunnerschiene Winnerlandschaft mit steile Barg, Wald, See un Bach gemolt. Doderfür bekam se Beifall of offener Szene. Nabnhar ober gings lustig zu. De Huthausmusikantn, verstärkt vo zwee Zithern un en zweetn Ziehkastl, gespielt vom Julien Rauer aus Grießbach, spieletn unnre schennstn Winter- un Hutznlieder auf. Unnere Gäst warn wie immer Spitze un sange un schunkeltn när su miet. Aah de Uhies’schn warn do schnell drbei un ihre Fraad war gruß, dass se mol suwos miet drlabn konntn, enn richt’schn, orginal arzgebirgschn Haamitobnd. Es is schie su, doss mer sette Veranstaltunge heitzetog sochn muß. Dodrüber ka mer sich när fraae un macht danne, die dos organesiern, wieder frischn Mut. Un geene Leit, die do denkn, dos dos allis in Salbstlauf gieht un ne Salbstverständlichkeet is, solltn do mol drüber noochdenkn! Natierlich wurn aah paar Schnorkn zen bestn gegabn, dä es Lachn darf an su enn schien Obnd net ze korz komme. Un wie immer, viel ze schnell verging wieder de Zeit un schie hobn mer uns: „Machs Gut“ gesaaht, „bis zen nächstn Mol“! Do war mer dann schie Frühgahrschliedle trällern, dä is 104. Kranzl findet erscht wieder statt am 28. April. Danke, liebe Kranzlleit, doß ihr wieder miet drbeigewasn seid, mietgesunge und miet gelacht habt. Danke an die Musikantn un Künstler, die ihr Bestes gegabn hobn. Danke an ne Huthauswert un seiner Truppe, dos se dan „Überfall“ su grußartig gemeestert hobn un Danke an de Organisatorn vo dan schiene Obnd. Bis zen nächstn Kranzl grüßt eich mit nen aahgeraimeltn un eisblumigen Glückauf
eier H.Kreft
25.01.2017 * 15.00 Uhr
Hutzennachmittag mit Senioren
Alle Senioren sind zu einem Hutzennachmittag in das Schnitzerheim eingeladen. Um 15.00 Uhr geht es los. Bei einer Tasse Kaffee wollen wir bei dieser herrlichen Umgebung dem Winter ein Schnippchen schlagen. Für gute Laune sorgen die Huthausmusikanten.
14.01.2017 * 14.00 Uhr Huthaus
Jahresrückblick auf 2016
In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen sehen wir uns die vielen Fotos an, die wir im Jahr 2015 bei vielen schönen Veranstaltungen aufgenommen haben. Da kommt so manche Erinnerung und lustige Begebenheit wieder, über die es sich lohnt, noch einmal zu reden und zu lachen.
29.09.2017 * 19.00-21.00 Uhr
106. Sandhusnkranzl
Dieses Kranzl haben wir zusätzlich als Veranstaltung eingeschoben. Dies erfolgte auf Bitte der Oerganisatoren der Erzgebirgischen Mundarttage, die an diesem Wochenende in Ehrenfriedersdorf stattfinden. Und da die Mundartautoren eine Bühne und Publikum brauchen, um ihre Werke öffentlich zu machen, haben wir uns gerne dazu bereiterklärt, unser Kranzl dafür zu nutzen. Es werden also 2 Mundartautoren zu uns kommen und aus Olbernhau 3 kleine Nachwuchskünstler unter dem Namen"De Pascher". Und wie immer werden die Huthausmusikanten und ihre Freunde alle zum Singen und Musizieren einladen. Seid also alle ganz herzlich willkommen.
Der Vorstand des EZV Geyer
H.Kreft
04.01.2017 * 17.00 Uhr Huthaus
Winterabend bei Kerzenschein
Traditionell stimmen wir uns mit dieser Auftaktveranstaltung mit Mundart und unseren Heimatliedern auf das Neue Jahr ein. Zu Gast werden wieder bekannte Mundartautoren und Musiker sein.
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